Gruppenreisen vs. Privatreisen: Ein neuer Markttrend?
„Wir sind eine kleine Gruppe, unsere Freunde waren letztes Jahr mit euch unterwegs und waren total begeistert – können wir einen exklusiven Termin nur für uns bekommen?“
Solche Anfragen bekommen wir immer häufiger, und dabei gibt es zwei wichtige Aspekte, die wir als Unternehmen sehr ernst nehmen müssen. Der erste ist die enorme Bedeutung der Mundpropaganda – selbst nach all diesen Jahren. Sie bringt natürlich wirtschaftliche Ergebnisse, ist aber vor allem ein starkes Zeichen dafür, dass unsere kontinuierliche Arbeit daran, jedes Jahr ein Stück besser zu werden, wirklich Früchte trägt. Für alle, die mit Herzblut arbeiten, ist das eine riesige Motivation.
Der zweite Aspekt ist eher technischer und organisatorischer Natur. Bereits im Juni der laufenden Saison ist die Planung der Termine für das folgende Jahr fast vollständig abgeschlossen. Ab August beginnt dann die Arbeit an den Anfragen für private Touren – und diese fügen unserer Planung eine große Anzahl zusätzlicher Reisen hinzu. Sie werden immer mehr, vor allem weil auch die Zahl der Stammgäste stetig wächst.
Oft handelt es sich dabei um völlig neu konzipierte Touren. Das bedeutet: keine Standardabläufe, dafür ein hoher Anspruch an Know-how und Engagement. In vielen Fällen – besonders bei wiederkehrenden Gästen – finden diese Touren außerdem außerhalb Sardiniens oder sogar außerhalb Italiens statt.
Für das Management ist die Herausforderung doppelt: zum einen, bei einem komplett neuen Produkt dieselbe hohe Qualität zu garantieren – trotz oft erheblicher logistischer Komplexität. Und zum anderen, gleichzeitig die Qualität der Touren aus unserem bestehenden Katalog unverändert hoch zu halten.
Wie gehen wir das bei Sardinia Cycling an? Unsere Erfahrung über viele Jahre zeigt: Ambitionierte Projekte und komplexe Herausforderungen brauchen nicht nur Fachwissen, sondern auch ein Team vor Ort, das in jeder Situation die richtige Entscheidung treffen kann – im Interesse der Gäste und des Unternehmens.
Die Strategien, um dieses Ziel zu erreichen, sind im Wesentlichen zwei: Wir binden unser Team direkt in die Planung der Touren ein, und wir setzen später genau dieses Team auch für die Umsetzung des jeweiligen Projekts ein.
Das setzt natürlich voraus, dass das Team die Fähigkeiten besitzt, aktiv an der Konzeptionsphase mitzuwirken – und dass diese in der Off-Season stattfindet, also dann, wenn wir gemeinsam im Team an neuen Ideen und Projekten arbeiten können.
Ich weiß, das klingt einfach. Und als Gast denkt man kaum an die vielen strategischen Entscheidungen hinter einer privaten Tour an einem neuen Reiseziel, die dann reibungslos abläuft – als hätten wir sie schon dutzende Male durchgeführt.
Und damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt: Um neuen, ehrgeizigen Herausforderungen und so wichtigen Marktveränderungen gerecht zu werden, muss das Team geschult, eingebunden und verantwortungsvoll aufgestellt sein. Das ist vielleicht nicht das typische Profil von Saisonpersonal – aber es ist ganz klar das Profil unseres Teams.
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